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Was kostet ein SSL-Zertifikat? Preise nach Typ und worauf es ankommt

Von kostenlos bis mehrere hundert Euro im Jahr: Der Preis eines SSL-Zertifikats hängt von Validierung, Abdeckung und Laufzeit ab. Welche Stufen es gibt, was den Preis treibt und wo sich sparen lässt.

3 Min. Lesezeit

Ein SSL-Zertifikat kostet je nach Typ zwischen null und mehreren hundert Euro pro Jahr. Entscheidend sind drei Dinge: wie gründlich der Inhaber geprüft wird, wie viele Domains das Zertifikat abdeckt und für wie viele Jahre Sie es kaufen.

Preisstufen nach Zertifikatstyp

TypWas wird geprüft?Preisniveau pro JahrTypischer Einsatz
DV (Domainvalidierung)Kontrolle über die DomainKostenlos bis niedriger zweistelliger BetragBlogs, kleine Websites
OV (Organisationsvalidierung)Domain und UnternehmenZweistelliger bis niedriger dreistelliger BetragUnternehmensseiten, Shops
EV (erweiterte Validierung)Umfassende UnternehmensprüfungDreistelliger BetragBanken, große Shops
WildcardWie DV oder OVDeutlich über Einzel-DomainViele Subdomains
Multi-Domain (SAN)Wie DV, OV oder EVGrundpreis plus Preis je weiterer DomainMehrere Domains, ein Zertifikat

Konkrete Beträge ändern sich mit Anbieter und Wechselkurs; die aktuellen Preise aller Zertifikate stehen in unserer Preisliste.

Was treibt den Preis?

  • Validierungsstufe: Je mehr die Zertifizierungsstelle prüft, desto höher der Aufwand und der Preis.
  • Abdeckung: Eine Domain ist am günstigsten. Wildcard deckt alle Subdomains einer Ebene ab, Multi-Domain mehrere verschiedene Domains.
  • Marke: Zertifikate bekannter Marken kosten mehr, verschlüsseln aber nicht stärker.
  • Garantiesumme: Höhere Garantien stecken in teureren Produkten.
  • Vertragslaufzeit: Mehrere Jahre im Voraus senken den Jahrespreis.

Wo lässt sich sparen?

  1. Mehrjährig kaufen. Bei zwei oder drei Jahren Laufzeit sinkt der Preis pro Jahr; wie stark, steht bei jedem Zertifikat in der Preisliste.
  2. Richtig dimensionieren. Für drei Subdomains ist ein Multi-Domain-Zertifikat oft günstiger als Wildcard; ab vielen Subdomains kehrt sich das um.
  3. Nicht für die Marke zahlen, wenn sie niemand sieht. Bei einer internen Anwendung genügt DV.

Welche Kosten oft vergessen werden

  • Arbeitszeit: Einrichtung und Erneuerung kosten Zeit, vor allem ohne Automatisierung.
  • Ausfall: Ein abgelaufenes Zertifikat kostet Umsatz und Vertrauen, meist mehr als das Zertifikat selbst.
  • Neuausstellung: Zertifikate gelten höchstens 200 Tage. Achten Sie darauf, dass die Neuausstellung während der Vertragslaufzeit im Preis enthalten ist. Bei DATASSL ist sie kostenlos.

Kurz gefasst

  • DV ist am günstigsten, EV am teuersten; die Verschlüsselung ist gleich.
  • Der Preis hängt an Validierung, Abdeckung, Marke und Laufzeit.
  • Mehrjährige Laufzeit und passende Abdeckung sparen am meisten.

Alle Zertifikate nach Typ finden Sie unter SSL-Zertifikate.

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Ali Yiğit
Yazar

Ali Yiğit

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